Weil wir mehrfach als Verein „Liberale Biker e V.“ auf das Thema angesprochen wurden, hier unsere STELLUNGNAHME:
Abgesehen von der vollkommen berechtigten Entrüstung ist das direkt kein politisches Thema und damit nichts, uns als LIBERALE BIKER zu engagieren. Denn die möglichen Tatbestände sind samt der rechtlichen Konsequenzen bereits hergestellt: Bedrohung, Sachbeschädigung, ggf. gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr und im Falle von Opfern durch Öl, Nägel o.ä. Totschlag bis zu (versuchtem) Mord – da ist politisch nichts zu erweitern.
Indirekt allerdings zeigen solche Auswüchse von Dummheit und – zumindest theoretischer – Gewaltbereitschaft, wie wichtig unsere Arbeit als LIBERALE BIKER (und natürlich auch anderer Vereine) ist:
Wenn politische Entscheider mit allein gegen Motorradfahrer gerichteten Entscheidungen und Aktionen wie Fahrverboten das motorisierte Zweirad immer weiter ins Abseits drängen und z.B. offizielle Geschwindigkeitsbeschränkungen zu regelrechten Todesfallen werden, dann ist es nur eine Frage der Zeit, dass auch solche nicht autorisierten Aktionen gegen Motorradfahrer zunehmen.
Was wir brauchen, sind nicht einseitige Verbote oder Gängelungen, sondern vernünftige Verkehrskonzepte. Zu solchen beizutragen, ist dann wiederum sehr wohl Aufgabe der Liberalen Biker.
Zum Hintergrund: https://www.facebook.com/reel/1675275710363627
